Theaterhaus G7

Die Website des Theaterhauses G7

Workshop_A4

COCOON – ART – LABOR

Experimentelle Darstellungsformen zwischen Körpertheater und Performance

Ein Spiel – intensiver Tag voller Anregungen aus den Bereichen

  • Körpertheater und Improvisation,
  • Tanztheater,
  • Masken- und Objektspiel,
  • Performance Art und post – dramatischem Theater

zu unterschiedlichen Musikstilen und Klangimpulsen,

mit Alltagsgegenständen aber auch ungewöhnlichen Requisiten, Masken, Stoffen…

Je nach Wetterlage werden wir drinnen und draußen experimentieren, üben und performen,

auch um Bekanntschaft mit der „Inspiration spannender Spiel-Orte“ zu machen.

 

Leitung: Tine Duffing

(Performance-Künstlerin, Spiel-und Theaterpädagogin, Playing Arts Mentorin)

Samstag, 13. April

10.30 bis 17 Uhr
28 €    Student*innen, Geringverdiener*innen, Arbeitssuchende
38 €    Mitmacher*innen am Theaterhaus G7
56 €    Alle anderen

 

Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen. Wenn wir nicht genügend Teilnehmer finden, dann müssen wir den Workshop leider absagen. Also, meldet euch zahlreich! Wird gut.

 

Anmeldung bis zum 25.3. 2019 unter tanja.wolf@theater-trennt.de



Letztes Update: 21.03.

Nicht_ohne_dich_A4

NICHT OHNE DICH

You Bury Me (UA)

Ein Stück von Ahlam

Premiere am 7. März um 20 Uhr

 

‘Bury me/Begrab mich’

ist eine literarische Wendung im Arabischen, die bedeutet „Ich liebe Dich“.

Sie spricht die Hoffnung aus, man möge vor dem geliebten Menschen sterben,

weil man sich nicht vorstellen möchte, jemals ohne ihn zu leben.

 

Diese Geschichte fängt mit einem Ort an.

Nein, einer Stadt. Einer Stadt mit dem Namen Kairo. Es ist die Zeit nach dem sogenannten arabischen Frühling. Sechs junge Menschen entdecken sich selbst, ihre sexuelle Identität, ihre Zukunftswünsche und Lebensträume. Und sie erkennen, dass die große Freiheit, die es für ein selbstbestimmtes Leben braucht, in ihrem Land nicht zu finden ist.

Mit warmherzigem Humor erzählt Ahlams Stück vom Aufstand gegen vorgeschriebene Angepasstheit und gesellschaftlichen Zwang. Vom Aufbruch in die Ungewissheit der Zukunft, dem Beginn der ersten Liebe und dem Vertrauen auf ein gutes Ende der eigenen Geschichte.

Ahlam ist das Pseudonym einer jungen ägyptischen Autorin, deren Identität aufgrund der politischen Situation in Ägypten nicht bekannt gegeben wird.

Theaterhaus in G7: "Nicht ohne Dich" mit: Müjdat Yüksel, Vivien Zisack, Anna Göbel, Irina Maier, Björn Luithardt, Aaron Jeske Regie: Inka Neubert Foto Thomas Troester

„Ein kompaktes Kammerspiel voll schonungsloser, emotional eindringlicher Dialoge, das die sechs jungen Schauspielerinnen und Schauspieler in der Regie von Inka Neubert bravuröses auf die Bühne und in den Zuschauerraum bringen (…)  „Nicht ohne Dich“ ist eine gelungene Uraufführung über Identitätsfindung und eigene Werte – nicht nur in der arabischen Welt! „ (Ulrike Kolter in Die Deutsche Bühne)

„Alle sechs Figuren leiden und kämpfen überzeugend für ihre Liebe. Inka Neubert erschafft mit ihrer Regie und den ausgezeichneten Darstellern einen raffinierten Reigen aus On- und Off-Stimmen. „Die Stadt blutet; die Stadt verursacht Risse…“ spricht das Ensemble und verleiht damit dem Ort ein zersplittertes Gesicht und seinen Figuren ein grenzwertiges Lebensgefühl.“ (Nora Abdel Rahman im Mannheimer Morgen)

„Es ist ein Glück, dass das Mannheimer Theaterhaus die Uraufführung dieses sehenswerten Stücks besorgt hat. Inka Neubert hat sie flott und spannend inszeniert. Und es ist eine Schande, dass Deutschland und die Europäische Union um gute Beziehungen zu der brutalen Militärdiktatur in Ägypten bemüht sind, um Flüchtlinge aus Afrika von den Grenzen fernzuhalten.“ (Hans-Ulrich Fehler in Die Rheinpfalz)

 

Mit: Müjdat Yüksel, Vivien Zisack, Anna Göbel, Irina Maier, Björn Luithardt, Aaron Jeske

Regie: Inka Neubert

Übersetzung: Ulrike Syha

Ausstattung: Linda Johnke

Musik: Johannes Frisch

Video: Norbert Kaiser

Aufführungsrechte beim Rowohlt Theaterverlag, Reinbek bei Hamburg

Weitere Termine: 9., 16., 22. und 23. März, jeweils um 20 Uhr & 17. März um 16 Uhr

Karten 5/9/14/20 Euro

Es kommt..._A4

Ein Monologabenteuer von Carmen Priego

Ein Junge, der mit einem Mädchens schläft, ist ein tapferer Jäger. Ein Mädchen, das mit einem Jungen schläft, ist eine Schlampe. So funktioniert ein scheinbar unüberwindbares Vorurteil in unserer Gesellschaft. Aber wer entscheidet das denn genau? Wen geht es überhaupt etwas an? Und warum existiert dieser Konflikt immer noch nur für Frauen?

„Es kommt der Tag“ ist ein gewaltsamer Ausbruch aus allen Regeln. Weil Ungerechtigkeit die Welt vergiftet wie eine Scheißatombombe, wird Jasmin zu einer Naturgewalt und bricht mit voller Wucht aus. Aus der Enge der Konformität, den Regeln des stillen Abnickens der gesellschaftlichen Norm und der unausgesprochenen Erwartungen der Anderen. Ein starkes EinFrauStück, das sich wortgewaltig und eindrücklich für Respekt und Selbstbestimmung einsetzt.

Theaterhaus G7 "Es kommt der Tag", mit: Sina Peris, Regie: Pascal Wieandt, Ausstattung: Marcela Snaselova Foto Thomas Troester

Im Anschluss an die Vorstellungen laden wir jedes mal zum Hausgespräch ein. Mit wechselnden Gesprächspartner*innen schauen wir auf unterschiedliche gesellschaftliche Themen, die eng mit Carmen Priegos Text verbunden sind.

Mit: Sina Peris

Regie: Pascal Wieandt

Ausstattung:  Marcela Snaselova

Karten 5/9/14/20 Euro

Eine Kooperation von Theaterhaus G7 mit Pascal Wieandt.

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Mannheim.

 

Weitere Termine:

Freitag, 29. März um 20 Uhr

Und im Anschluss an die Vorstellung Hausgespräch #6

Mit: Prof. Dr. Sylvia Schraut (Universität Mannheim/ Universität der Bundeswehr München)

Thema: Bürgerliche Frauenbewegung und Kampf gegen die Doppelmoral um die Wende zum 20. Jahrhundert

Samstag, 30. März um 20 Uhr

Und im Anschluss an die Vorstellung Hausgespräch #6

Mit: Carmen Priego (Autorin des Stücks) und dem Produktionsteam

In Kooperation mit dem Mannheimer FrauenKulturRat

Logo-FrauenKulturRat_Mit-Claim-CMYK

 

mannheimer-erklaerung